Navigation

Montag, 22. Juli 2013

Wie ich (nicht wirklich) die Auserwählte von Hyrule wurde.


Na da habe ich mir ja was eingebrockt. Zugegeben, The Legend of Zelda ist ein erstklassiges Spiel, nicht nur für damalige Verhältnisse. Von der Steuerung her ist es schön intuitiv (wobei ich anfangs immer mal wieder die A und B Knöpfe verwechselt habe) und an die miese Grafik hat man sich schnell gewöhnt. In einer Welt, in der man über jedes HD-aufgelöste Video oder Foto einen Vintagefilter knallt, kann eine jetzt-mal-ganz-in-echt vintage Grafik ja nicht so verkehrt sein, oder?



Aber. Leider wird Ocarina of Time nicht mein Lieblingsspiel, auch wenn ich es tapfer weiterzocken werde (ist ja Ehrensache). Denn ich bin leider kein Fan ausgetüftelter Rätsel, die mich zur Verzweiflung treiben, oder (sogar noch schlimmer) auf zwielichtige Internetseiten mit angeblichen Komplettlösungen und nervigen "Let's Play"-Videos mit albernen voice-over Kommentaren. Nein, danke. Ich bin dann wohl einfach zu blöd dafür, obwohl mein Freund nach eigenen Angaben schon im Grundschulalter mühelos Prinzessin Zelda gerettet hat. Und da war das Internet noch Zukunftsmusik, meine lieben Freunde.

Außerdem gibt es ein paar Sympathie-Abzüge für den fiesen Einsatz überdimensionaler Spinnen in totaler Dunkelheit, während die kleine Diana immernoch verzweifelt lernt, wie man die Z-Taste korrekt einsetzt. Spinnen und Dunkelheit! Wirklich? Wie wäre es denn noch mit Aus-großer-Höhe-fallen oder gruseligen untoten Monster, die eklige Geräusche machen? Oh, wait...

Trotz allem ist die Storyline wirklich atemberaubend fesselnd und der Held sehr sympathisch. Ein gutes Spiel, ja ja, keine Sorge, ich werde NICHT sagen, dass Ocarina of Time ein schlechtes Spiel ist. Das würde ich mich niemals trauen. Also, ein wirklich tolles Spiel, ein verdienter Klassiker, und wir werden trotz der Startschwierigkeiten sicherlich noch eine Menge Spaß mit einander haben. Nur bitte keine Spinnen mehr.

1 Kommentar: